Montag, 6. Juli 2020

Rezension: Hanna Caspian - Gut Greifenau Morgenröte

Extrem fesselnd und emotional!

Die Jahre 1917 und 1918:
Konstantin kann sich nach dem Attentat auf ihn gerade noch vor die Tür seiner guten Bekannten und Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt schleppen und bricht dort zusammen. Sie kümmert sich liebevoll um ihn und holt auf seinen Wunsch hin auch den Vater Adolphis hinzu. Doch alles soll geheim passieren, denn niemand weiß, wer Konstantin nach dem Leben trachtet. So überlegen sie sich, eine Spur zu legen und so auf den Tod Konstantins hinzudeuten. So glaubt bald jeder, dass der älteste Sohn des Grafen wohl verstorben ist. Und obwohl jeder auf ein Ende des Krieges wartet, dauert es noch lange bis es endlich soweit ist. Auch auf Gut Greifenau läuft alles immer schlechter und die Schulden drohen bald alles zu übersteigen. Nur die Verlobung Katharinas mit dem Neffen des Kaisers Ludwig von Preußen kann das Gut noch retten. Doch Katharina weigert sich und wird deshalb von ihrer Mutter eingesperrt, denn ihr erster Fluchtversuch mit Julius Urbans Hilfe ist leider gescheitert.

Hanna Caspian hat einen so fesselnden und emotionalen Schreibstil, dass es schwer fällt nicht immer weiterzulesen. Auch die Handlung ist durchgehend interessant und hat keinerlei langweilige Stellen.
Das Ende des Buches ist nicht vorhersehbar und wirkit nicht konstruiert.

Das dritte Buch der Familien-Saga war beinahe spannender wie die beiden Bände zuvor und hat mich total gefesselt.


Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: Knaur Taschenbuch
Seiten: 576
Ersterscheinung: 01.03.2019
ISBN: 9783426521526
Preis: 9,99
Reihe: Gut Greifenau, Teil 3

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