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Donnerstag, 24. September 2026

Rezension: Christina Lauren - Nichts als Liebe

Eine zweite Chance für die Liebe

Macy lebt ein erfülltes Leben zwischen anstrengenden Schichten in der Kinderklinik und ihrer ruhigen Beziehung mit Sean. Doch eine Begegnung mit ihrem früheren besten Freund Elliot bringt ihr Leben zum Wackeln. Denn langsam beginnt Macy zu hinterfragen, wie glücklich sie momentan wirklich ist und ob ihr Elliot nicht eigentlich unheimlich gefehlt hat während der letzten elf Jahre. Bei einigen Treffen mit Elliot spürt sie aber schnell, dass sie seit ihm jedes Risiko gescheut hat und auch mit Sean auf der sicheren Seite, ohne große Gefühle und etwaige Dramen, geblieben ist. Dennoch steht immer die große Frage im Raum, warum sie so lange keinen Kontakt mehr hatten...

Christina Lauren hat einen leicht zu lesenden Erzählstil. Da der gesamte Roman auf zwei Zeitebenen spielt und abwechselnd von der Gegenwart und der Vergangenheit, also dem Beginn der Freundschaft bis zum Ende vor elf Jahren, erzählt, bleibt es durchgehend interessant. Macy und Elliot sind sympathische Charaktere, die beide ihre Päckchen zu tragen haben und dadurch realistisch wirken und den Leser*innen schnell ans Herz wachsen.

Da ich den Roman "The Unhoneymooners" so großartig gefunden habe, habe ich voller Freude dieses Buch begonnen, das leider viel zu lange schon auf meinem SuB liegt. Allerdings bin ich nur langsam ins Geschehen gekommen und finde, dass der Roman einige Längen aufweist und es es ein wenig an Spannung fehlt. Obwohl ich den Tiefgang der Handlung mag, hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: Aufbau TB
Seitenzahl: 400
Ersterscheinung: 13.07.2018
ISBN: 9783746634784
Preis: 14,00

Montag, 5. Dezember 2022

Rezension: Susan Wiggs - Die kleine Bäckerei der Träume

So viel tiefgreifender als das Cover es erwarten lässt...

Margot hat sich ihren Traum erfüllt und in San Francisco ein Grillrestaurant eröffnet. Das Ladenlokal, das sie dafür gewählt hat, ist aber etwas besonderes, denn sie teilt sich die Küche mit der Bäckerei nebenan. So lernt sie Jerome kennen, der die Bäckerei mit viel Liebe und Herzblut führt. Doch ihre erste Begegnung ist überhaupt nicht entspannt, denn in der dunklen Gasse bei den Müllcontainern streckt Margot ihn nieder, hatte sie doch gedacht, er wolle sie angreifen. Als das Missverständnis geklärt ist, entsteht eine Freundschaft, die bald tiefer geht... Aber Margots Vergangenheit holt sie immer wieder ein und sie weiß nicht, ob sie sich auf eine Liebesbeziehung einlassen kann...

Susan Wiggs hat in diesem Roman ein sehr ernstes Thema gewählt, das zusätzlich auf wahren Begebenheiten beruht und somit den Leser noch mehr berührt. Doch obwohl das Schicksal Margots schrecklich ist, ist sie eine tolle Protagonistin, denn sie hat ihr Leben wieder im Griff und ihren großen Traum erfüllt. Die Rückblicke in die Vergangenheit, die Susan Wiggs in die Handlung einbaut, machen das Handeln Margots verständlicher und den gesamten Roman tiefgründiger und spannender.

Als ich das Buch gesehen habe, hat mich der Titel und das wunderschöne Cover sofort angesprochen, auch der Klappentext las sich interessant und ich habe mich auf einen Wohlfühlroman eingestellt. Leider war dem nicht so, denn die Geschichte Margots ist teilweise wirklich traumatisch und es bedarf eigentlich einer Triggerwarnung. Trotzdem fand ich den Roman sehr gut und habe ihn gebannt gelesen. Vom Verlag würde ich mir aber ein anderes Cover wünschen und auch den Titel finde ich nicht sehr passend, da die Bäckerei nur eine sehr untergeordnete Rolle in Margots Leben und dem gesamten Roman spielt.

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Bewertung: 4 von 5 Sterne

Verlag: HarperCollins
Seitenzahl: 480
Ersterscheinung: 28.06.2022
ISBN: 9783749904006 
Preis: 12,00

Vielen Dank an das HarperCollins-Bloggerportal und Susan Wiggs für das Rezensionsexemplar!