Freitag, 28. August 2026

Rezension: Lucien Marant - Nächstes Mal für immer

Herzensort Paris

Paris, 2019: Mona kehrt nach zwanzig Jahren nach Paris zurück, wo sie damals für ein halbes Jahr gelebt hat, um ein Auslandssemester zu absolvieren. Und sofort begegnet sie wieder Thibauld, den sie eigentlich unter keinen Umständen wiedersehen wollte. Denn zu viele Erinnerungen sind mit ihm verknüpft und wecken nicht nur positive Gefühle in ihr. Aber Mona ist an ihren Herzensort zurückgekehrt, um eine Auszeit von ihrem Leben in Hamburg zu nehmen. Ist doch die Ehe mit ihrem Mann Johannes, der bereits seit vielen Jahren in London lebt, schwierig, ihren Job als Journalistin hat sie gekündigt und auch sonst hält sie gerade nichts in der norddeutschen Stadt. Da könnte ein wenig Ablenkung nicht schaden und die kann ihr keiner besser bieten als der lebenslustige Thibauld. Allerdings fragt sich Mona immer wieder, ob sie es als reine Freunde schaffen können, schließlich war 1999 doch mehr zwischen ihnen. 

Lucien Marant hat einen kurzweiligen, sehr flüssigen Erzählstil, der durch die stetigen Wechsel zwischen den Zeitebenen noch unterstützt wird. So erleben die Leser*innen parallel zum Jahr 2019, also der Gegenwart, auch das Jahr 1999, als Mona Paris kennenlernt und ihre Geschichte mit Thibauld beginnt. 

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Da die Handlung so emotional und bewegend ist, hatte ich mitreißende Lesestunden und war leider schon innerhalb eines Tages am Ende angelangt. Die Liebe zu Paris wird auf jeder Seite deutlich und hat auch meine Neugierde auf diese wunderschöne Stadt geweckt. 

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenzahl: 320
Ersterscheinung: 20.08.2026
ISBN: 9783423221984
Preis: 14,00 

Vielen Dank an den dtv-Verlag und Lucien Marant für das Rezensionsexemplar! 

Rezension: Jenny Cox - SUPERLESER! Paul im Fußballcamp

Pauls großartige Fußballferien

Paul träumt schon vom Fußball spielen, denn bald startet das Fußballcamp von seinem Verein, dem FC Flinke Füchse. Schon von Beginn an, üben sie zusammenzuspielen, ihre Technik zu verfeinern und auch in schwierigen Situationen fair zu spielen. Ganz anders die Superkicker, die bei ihrem ersten Spiel der Sommerliga ziemlich unfair und hart ins Spiel gehen. Sogar Stürmerin Leonie wird bei einem Foul verletzt und muss im Krankenhaus versorgt werden. Da ist für Paul schnell klar, dass er trotz seines perfekten Strafstoßes nicht zu den Superkickern wechseln wird, denn er spielt lieber gerecht. 

Jenny Cox hat dieses Buch aus der SUPERLESER-Reihe ganz an die Fußballfans gerichtet. Denn hier dreht sich alles um den Sport. Aber nicht nur die Geschichte handelt von einem Fußballcamp, auch die Zwischenseiten drehen sich ganz um das Regelwerk beim Fußball und um Tipps, wie man einen Strafstoß perfekt in ein Tor verwandeln kann. Da die Schrift groß und serifenlos ist, kann auch ein Erstklässler bereits problemlos den Text lesen und verstehen. 

Da meine Tochter ein fußballbegeistertes Mädchen ist, hat sie dieses Erstleserbuch sehr gerne gelesen. Auch die Seiten über das Regelwerk findet sie interessant und gelungen, sodass das Buch sehr gut bei uns angekommen ist.  

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: DK Verlag Dorling Kindersley
Seitenzahl: 64
Ersterscheinung: 22.09.2022
ISBN: 9783831044849
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren 
Preis: 8,95
Reihe: SUPERLESER

Vielen Dank an den DK-Verlag und Jenny Cox für das Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 26. August 2026

Rezension: Oreg Rogerson - Tod mit fünf Sternen

Ein Urlaub voller Sonne, Entspannung und Ermittlungsarbeit

Mike und Alex freuen sich schon sehr auf ihren Urlaub in einem Luxusresort auf einer tropischen Insel. Doch allein die Anreise mit einem Wasserflugzeug ist turbulent und zeigt, wie bunt gemischt die Gruppe ist. Denn die Eröffnungswoche hat Hoteldirektor Stan Finch ganz besonderen Gästen gewidmet. So reisen neben dem Pärchen auch ein Basketballstar mit seiner Frau, zwei alleinreisende Herren, eine dreiköpfige Familie, eine reiche Dame mit Hund und Hundesitter und eine Mutter mit Sohn an. Leider ist es mit der Entspannung unter Palmen schnell wieder vorbei, nachdem Alex die halbe Nacht wegen einem krähenden Hahn wach liegt und dieser dann am nächsten Morgen geköpft im Pool einer Miturlauberin liegt. Außerdem wird ein anderer Gast von einer herabstürzenden Kokosnuss erwischt - glücklicherweise nur am Knie. Als dann auch noch statt Trinkwasser stinkende Brühe aus den Wasserhähnen läuft, wird den Beiden und Finch klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht und sie beginnen, ihre Augen offen zu halten, um den Täter möglichstbald dingfest zu machen. 

Oreg Rogerson nimmt seine Leser in diesem dritten Band der Reihe mit auf eine einsame Insel mitten in den Tropen. Voller Luxusbunglaows und Palmen sollten die Urlauber einen besonders luxuriösen und unvergesslichen Urlaub erleben, was bei Alex und Mike aber nicht so ist, denn wieder einmal müssen sie ermitteln und den Dingen auf den Grund gehen. Mit ihrer unvergleichlichen humorvollen Art sind sie den Lesern sicherlich schon ans Herz gewachsen, schließlich handelt es sich ja schon um den dritten Teil der Reihe. 

Voller Begeisterung habe ich gesehen, dass es nun einen neuen Krimi von Oreg Rogerson gibt und mich sehr auf die Lesestunden gefreut. Meine Freude wurde keine einzige Sekunde getrübt, denn dieser Fall ist wieder sehr unterhaltsam und hat mich in seinen Bann gezogen. Hoffentlich werden noch viele weitere Bände folgen, denn ich möchte die beiden Hobbyermittler aus Los Angeles nicht so schnell missen!

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Seitenzahl: 240
Ersterscheinung: 26.03.2026
ISBN: 9783690905695
Preis: 9,99
Reihe: High Society Crimes, Band 3

Vielen Dank an den dp Digital Publishers-Verlag und Oreg Rogerson für das Rezensionsexemplar! 

Montag, 24. August 2026

Rezension: Struan Reid & Bradley Clark - Natur-Entdecker-Karten: Unsere heimischen Baumarten

Kennst du alle Bäume um dich herum?

In unserer Natur wachsen die unterschiedlichsten Baumarten, sodass vom Apfelbaum über die Buche bis hin zur Zypresse alles zu entdecken ist. Doch ein Erkennen ist manchmal gar nicht so einfach und erfordert so manches Detailwissen über die Wuchsform, die Rindenbeschaffenheit und natürlich die Blätter und Früchte. 

Der Autor Struan Reid hat gemeinsam mit Illustrator Bradley Clark auf 30 Karten die gängigsten heimischen Baumarten vorgestellt. Auf Vorder- und Rückseite erklären sie die Wuchsform, die Rinde, die Blätter und erwähnen noch so manches spannende Detail über die Baumart. Da die Karten sehr stabil sind, können sie sehr gut in die Natur mitgenommen werden und direkt vor Ort einer Identifikation dienen. Da die Texte kurz und kindgerecht formuliert und die Illustrationen sehr detailiert und naturnah sind, passen sie perfekt für Kinder ab sechs Jahren. 

Meine Kinder und ich sind total begeistert von diesen Karten. Denn sie sind wunderschön gestaltet und lassen sich durch ihre handliche Größe, die hochwertige Qualität und Stabilität einfach super mit in die Natur nehmen. Denn gerade Bäume zu erkennen ist nicht immer einfach und wird durch diese Karten spielerisch erlernt. 

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: Usborne
Ersterscheinung: 14.08.2025
ISBN: 9781035704330
Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Preis: 8,00
Reihe: Natur-Entdecker-Karten

Vielen Dank an den Usborne-Verlag, Struan Reid und Bradley Clark für das Rezensionsexemplar! 

Sonntag, 23. August 2026

Rezension: Arne Jensen - Eine vergessene Schuld

Wenn die Geschichte bis ins Heute reicht...

Der pensionierte Verfassungsrichter aus Karlsruhe Rudolf Heppner hat in den letzten beiden Jahren viele kontroverse Diskussionen über politische Grundsatzthemen ins Leben gerufen. Denn auf seiner Homepage und in den sozialen Medien ist er ständig präsent und zieht die Aufmerksamkeit des rechten, aber auch des linken Lagers auf sich. Als er als Gast in einer Talkshow eingeladen ist, wird ein Attentat auf ihn verübt. Der verkleidete Mann hat sich unter falschen Tatsachen in das Firmengebäude geschlichen und dann mit einer Waffe auf den ehemaligen Richter gezielt. Dass dieser überlebt hat, war wohl genauso geplant, doch warum hat dieser Anschlag überhaupt stattgefunden? Die Ermittler Harry Glaser und Filippa Andrescu stehen vor einem Rätsel. Denn was ist das Motiv, soll es weitere Anschläge geben und wer war überhaupt der Täter oder die Täterin? Um Rudolf Heppner besser verstehen zu können, wird ihnen eine Kriminalpsychologin zur Seite gestellt, die hinter die Fassade des alten Mannes blicken soll. Aber auch sie kämpft gegen eine innere Schuld gegenüber ihrem jüngeren Bruder, sodass sie lange nicht weiß, ob sie diesen Fall tatsächlich übernehmen und ausführen kann. 

Arne Jensen hat in diesem Roman das Thema der Schuld in den Mittelpunkt gestellt. Auf mehreren Zeitebenen dreht sich alles um unterschiedliche Personen und deren Anteil am Zeitgeschehen. So wurde der ehemalige Richter Rudolf Heppner zwar im Heute zum Opfer eines Attentats, hat er aber doch in seiner Vergangenheit durchaus Schuld auf sich geladen, die ihn vielleicht noch bis in die Gegenwart beeinflusst. Neben dem Jahr 2023, in dem die Ermittlungen und der Anschlag stattfinden, gibt es auch noch die Jahre 1944/45, wo ein Halbjude als Marinesoldat in den Niederlanden dient und die Jahre 1969/70, als Rudolf Heppner als 17-jähriger eigene Wege geht und die Vergangenheit des Vaters ihn einholt. Auch der Krieg in Syrien 2001 findet Erwähnung und spielt eine Rolle im Geschehen. Diese vielen Zeitebenen verbinden sich im Verlauf des Romans zu einem Ganzen und sorgen für eine tiefgründige Handlung.

Ich war sehr gespannt auf das Buch und hatte eigentlich keinerlei Erwartungen, denn das Thema der Schuld ist ja ein sehr großes und breites. Allerdings hat der Roman beinahe zwei Drittel gebraucht, um mich endlich zu fesseln und dazu zu bringen, weiterlesen zu wollen. Denn gerade anfangs habe ich mich häufig gefragt, wozu es die beiden Zeitebenen (Gegenwart und 1944) braucht. Das kenne ich aber auch von anderen Romanen und war gespannt, wann die Fäden wohl zusammenlaufen. Leider konnten mich aber zu diesem Zeitpunkt auch die Gegenwart mit den polizeilichen Ermittlungen und der Geschichte rund um Rudolf Heppner nicht packen, denn irgendwie war mir immer zu wenig los und alles hat sich in die Länge gezogen. Die vier Sterne bekommt das Buch letztendlich nur, weil es im letzten Drittel tatsächlich noch spannender wurde und ich den Roman dann auch beenden wollte.  

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Bewertung: 4 von 5 Sterne

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 480
Ersterscheinung: 14.01.2026
ISBN: 9783453429574
Preis: 17,00 

Vielen Dank an das Bloggerportal, den Heyne-Verlag und Arne Jensen für das Rezensionsexemplar! 

Samstag, 22. August 2026

Rezension: Amy Guglielmo & Natalia Rojas Castro - Große Kunstgeschichten. Frida Kahlo

Das beeindruckende Leben der Frida Kahlo

Frida Kahlo wurde 1907 als fünftes von sechs Kindern in Mexiko-Stadt geboren. Ihr Leben begann wunderschön, allerdings erlitt es einen tiefen Einschnitt durch Fridas Erkrankung an Kinderlähmung, die sie neun Monate an ihr Bett fesselte. Es war unfassbar langweilig und einsam dort und bei ihrer Rückkehr in die Schule, machten sich die anderen Kinder über ihr verbliebenes Hinken lustig. Doch Frida war stark und bekam viel Unterstützung durch ihren Vater, der sie zu seinen Reisen durch Mexiko mitnahm und ihr die historischen Gebäude zeigt, die er fotografierte. Bereits mit fünfzehn Jahren lernte sie den Künstler Diego Rivera kennen und war beeindruckt von seiner Kunst. Nach einem schweren Busunfall mit vielen Brüchen, unter anderem auch an ihrer Wirbelsäule, musste sie einen Monat im Krankenhaus verbringen und danach auch noch Zuhause im Bett liegen. Hier entdeckte sie ihre Fähigkeit, alles Gesehene zu malen. Mit vielen Porträts hielt sie ihre momentane Situation fest, was bis zu ihrem Lebensende die Art bleiben sollte, ihre Gefühle zu verarbeiten. Als sie wieder aufstehen durfte, wandte sie sich an Diego Rivera, um ihn um seine Meinung zu ihren Kunstwerken zu bitten. So lernten sie sich immer besser kennen und schließlich auch lieben. Doch ihre Ehe war schwierig und nach einem fünfjährigen Aufenthalt in den USA trennten sie sich. Aber Beide waren unglücklich und fanden schließlich wieder zueinander. Auch Fridas Kunst wurde immer bekannter und wurde sogar in Paris ausgestellt. Als Frida schließlich 1954 verstarb, folgte ein sehr langer Trauerzug ihrem Sarg und zollte ihr Respekt. Denn ihr Leben war niemals leicht, dennoch hat sie die Kraft gefunden, ihren Schmerz in Kunst zu verwandeln.

Die Autorin Amy Guglielmo hat das Leben von Frida Kahlo auf kindgerechte Weise erzählt. Sie geht mit viel Mitgefühl auf die Erkrankungen der Künstlerin ein und zeigt so, wie stark und kämpferisch sie war. Gemeinsam mit den Illustrationen von Natalia Rojas Castro wird das Buch perfekt abgerundet und die Texte mit farbenfrohen Bildern, ein wenig im Stil von Frida Kahlo, untermalt. 

Frida Kahlo ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die meine Tochter und ich in diesem Buch genauer kennenlernen durften. Da das Buch auf viele Stationen in Fridas Leben eingeht, ist es sehr ausführlich und vermittelt einen guten Eindruck der lebensbejahenden Mexikanerin. Daher empfehlen wir das Buch gerne weiter, denn es ist rundum gelungen!  

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: DK Verlag Dorling Kindersley
Seitenzahl: 56
Ersterscheinung: 25.03.2024
ISBN: 9783831047444
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren 
Preis: 12,95
Reihe: Große Kunstgeschichten 

Vielen Dank an den DK-Verlag, Amy Guglielmo und Natalia Rojas Castro für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 21. August 2026

Rezension: Beate Sauer - Das Haus in Charlottenburg

Elise und der Weg in ihr eigenständiges Leben 

Berlin, 1893: Elise lebt mit ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester Marie und ihrem Bruder Willi auf beengten Verhältnissen in einer Wohnung in Wedding. Da der Vater schon lange verstorben ist, ist die Familie auf jeden Pfennig angewiesen, den sie verdienen können. Doch Elises Chefin ist bösartig und kann Elise nicht leiden, was diese ständig zu spüren bekommt. Als sie ihr auch noch einen freien Sonntag verweigert, obwohl dieser laut Gesetz eigentlich jedem Angestellten zusteht, hat sie die Nase voll. Schließlich zählt die Gesundheit ihrer achtjährigen Schwester mehr, als eine unterbezahlte Arbeitsstelle. Natürlich bereut Elise ihre übereilte Entscheidung schnell, kann aber nichts mehr daran ändern. Mit diesem ersten Aufbäumen spürt sie, dass sie mehr von ihrem Leben will und mehr dafür eintreten muss. Aber wird ihr das immer gelingen? Mit dem liebenswerten Architekten Johann fühlt es sich auf jeden Fall leichter an und Elise erfährt von ihm, was genossenschaftliches Bauen bedeutet und wieviel dadurch für die Arbeiterschicht besser werden könnte. Doch kann Johann seinen Traum vom guten Wohnen für alle Wirklichkeit werden?

Beate Sauer hat einen fesselnden Erzählstil, der ihre Leser*innen schnell mitten hinein ins Berlin der Kaiserzeit nimmt. Da die Autorin sehr detailreich und atmospärisch das Leben zu dieser Zeit beschreibt, fühlt es sich schnell so an, als existieren Elise, Johann und all die anderen wirklich. Durch die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Autorin die Handlung schildert, erhalten die Leser*innen deutlich tiefere Einblicke in die Gedanken, Pläne und Erinnerungen der Charaktere. 

Schon bei der ersten Seite des Buches wusste ich, dass ich ein Lesehighlight in den Händen halte. Denn die Handlung während dem gesamten Roman ist mitreißend, die Charaktere nahbar und sympathisch und die Geschehnisse mitreißend. So hat es mich sehr fasziniert, dass hier eine offenbar stark unterschätzte Frau, die Böse ist und über die Leben von vielen Menschen regiert, als handele es sich um ein Theaterstück. Ebenso in ihren Bann gezogen haben mich aber Elise, Johann und dessen Freund Louis, die mit ihrem gesamten Tun einem Ziel zustreben und bereit sind, große Opfer zu bringen. Ein rundum perfekt gelungener, fesselnder Roman! 

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Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 464
Ersterscheinung: 14.01.2026
ISBN: 9783453442245
Preis: 17,00 

Vielen Dank an das Bloggerportal, den Heyne-Verlag und Beate Sauer für das Rezensionsexemplar!