Donnerstag, 6. August 2026

Rezension: Hedda Anders - Mörder bei die Fische

Eine Leiche statt einem Aal - ein schwieriger Fang

Wencke Dierksen lebt mit Hosse in ihrer alten Heimat und fühlt sich mittlerweile wieder heimisch dort. Doch auf die legendäre "Aalnacht" hat sie eigentlich keine Lust, Hosse zuliebe geht sie aber mit ihm hin. Dass dort gleich wieder Arbeit auf sie wartet, hätte sie aber nicht erwartet. Denn der ungeschlagene Aalkönig fängt in diesem Jahr statt einem Aal den Aussiedler und Tierschützer Peter Hacke, dessen Leiche sich wohl im Schilf verfangen hat. So steckt Wencke schnell wieder mitten in den Ermittlungen und darf, diesmal mit Verschwiegenheitserklärung, an Kleists Seite ermitteln. 

Hedda Anders hat einen ganz besonderen Humor, mit dem sie das Landleben in Sorum gehörig auf die Schippe nimmt. So sorgt sie für so manchen Lacher beim Lesen und unvergessliche Lesestunden. Der Fall des toten Tierschützers steht zwar im Mittelpunkt des Krimis, aber auch Wenckes Privatleben kommt nicht zu kurz, weshalb es ratsam ist, die beiden Bände der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. 

Bereits der erste Teil dieser Reihe hat mich begeistert und mir kurzweilige Lesestunden beschert, weshalb ich nun unbedingt weiterlesen wollte. Denn Wencke lebt mittlerweile mitten in einer riesengroßen Baustelle, weil Hosse ihr uraltes Haus renoviert und endlich schick macht. Das, der Mordfall und die eigentümlichen, ganz besonderen Bewohner Sorums machen diesen Krimi einzigartig und wirklich unterhaltsam!  

Hier geht es zur Verlagsseite und zur Leseprobe.

 

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Seitenzahl: 240
Ersterscheinung: 13.03.2026
ISBN: 9783499015311
Preis: 14,00
Reihe: Ein Mord auf dem platten Land, Band 2 

Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag und Hedda Anders für das Rezensionsexemplar! 

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