Mittwoch, 19. August 2026

Rezension: Regine Kölpin - Die Farben der Provence

Eine Auszeit inmitten der Provence

Kathrin ist erst 35 Jahre alt und musste schon erleben, dass ihr Leben auf der Kippe stand. Obwohl sie mittlerweile wieder vollkommen gesund ist, hat sie diese schwierige Zeit sehr beeinflusst. Sodass sie mittlerweile nicht mehr mit Tobis Art zurechtkommt, obwohl der es als ihr Freund nur gut meint. Denn er plant für sie mit und gestaltet ihre Zeit so, wie er es für richtig hält, ob Kathrin es gerade gut findet, erfragt er nie. Deshalb zieht Kathrin eines Abends einen Schlussstrich und beschließt, einige Zeit allein an einem weit entfernten Ort zu verbringen, um wieder zu sich selbst zu finden. Schnell ist ihr Wunschort gefunden: Le Lavandou in der Provence. Bereits nach wenigen Tagen dort spürt sie eine Leichtigkeit, die sie in Deutschland nicht mehr hatte und auch Freundinnen sind schnell gefunden. Nur zwischen ihr und Tobi wird die Kommunikation zunehmend schwierig und mit Sanne kommt auch noch Eifersucht ins Spiel. Wird ihre Beziehung diese vorübergehende Trennung überdauern können?

Regine Kölpin verbindet in diesem sommerlichen Wohlfühlroman die Leichtigkeit der französischen Lebenskultur, die Schönheit der Côte d'Azur und die Tiefgründigkeit von Kathrins Selbstfindung miteinander. So entsteht eine Lektüre, die eine Sehnsucht nach der Provence in ihren Leser*innen weckt, die Lust auf eine Reise dorthin macht, bringt sie aber gleichermaßen zum Nachdenken und Hineinfühlen in die Protagonistin. Da die Autorin einen flüssigen und kurzweiligen Erzählstil, liest sich das Buch sehr schnell. 

Ich mochte den Roman wirklich gerne, denn er ist die perfekte Kombination aus Liebe, Freundschaft und Selbstfindung vor einer traumhaften Kulisse, die das Fernweh in mir weckt. 

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Bewertung: 4 von 5 Sterne

Verlag: more ein Imprint von Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Seitenzahl: 256
Ersterscheinung: 15.04.2026
ISBN: 9783987510946
Preis: 12,00
Reihe: Ferienzeit und Glücksgefühle, Band 1 

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag und Regine Kölpin für das Rezensionsexemplar! 

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